Fundraising digitalisieren: vom Erstkontakt zum Stammspendenden
Was zwischen erster und zehnter Spende passieren muss.
Wer im Fundraising Verantwortung trägt, kennt das Muster: Der Aufwand, neue Spendende zu gewinnen, steigt. Gleichzeitig versickert ein erheblicher Teil der Erstspendendenden, bevor eine echte Beziehung entstanden ist. Die Ursachen liegen selten beim einzelnen Mailing oder Mitarbeitenden — sie liegen darin, was zwischen Erstkontakt, Quittung, zweiter Ansprache und Reaktivierung organisatorisch und technisch notwendig und möglich ist.
Dieses Webinar geht den Weg einer Spendenbeziehung systematisch durch und macht sichtbar, welche Anforderungen an Daten, Prozesse und Werkzeuge dabei entstehen. Wo reichen einfache Mittel, wo stoßen diese an Grenzen, und woran erkennt man, dass das eigene Setup einer wachsenden Organisation nicht mehr gerecht wird? Welche Prozesse kann man automatisieren?
Ziel des Webinars ist, dass Sie einen klaren Blick auf den eigenen Reifegrad Ihrer Organisation gewinnen — und auf die Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie in neue Lösungen investieren.
Inhalte:
- Erstkontakt und Datenerfassung: welche Angaben strategisch wichtig sind und warum nachträgliches Anreichern teuer wird
- Die ersten Wochen nach der Spende: was Welcome-Strecken leisten und was sie an Prozessen und Daten voraussetzen
- Spender differenziert ansprechen: von einfacher Segmentierung bis zu verhaltensbasierten Spendendenprofilen
- Bindung und Reaktivierung: wie man frühzeitig erkennt, dass eine Beziehung kippt, und was Vorhersagemodelle heute realistisch leisten
- KI im Fundraising: wo sie produktiv eingesetzt wird (Spenderprognosen, Textentwürfe, Datenpflege) und welche Voraussetzungen sie hat
- Datenqualität als Fundament: warum jede der vorigen Mechaniken daran scheitert oder gelingt
Zielgruppe: Mittelgroße bis große gemeinnützige Organisationen. Geschäftsführungen, Fundraising-Leitungen und Verantwortliche für Digitalisierung in NPOs, die ihr aktuelles Setup einordnen und die Frage nach geeigneten Werkzeugen fundiert angehen wollen.
Empfehlung: Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Dieses Webinar wird ermöglicht durch:

Roman Ossner
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