FAQ Förderfonds
Konzept, Zielgruppen
Ein digitaler Förderfonds verbindet ein Online-Spendenkonto mit modernen Fördertools. Damit können Fördernde Projekte auswählen, Spendenaktionen starten, Anträge verwalten und jederzeit Transparenz über Mittel und Wirkung erhalten.
Eine klassische Spende ist eine einmalige Zuwendung. Ein Förderfonds dagegen ist langfristig angelegt: Er bündelt Mittel, erlaubt die strategische Auswahl von Projekten, das digitale Management von Anträgen und die Dokumentation von Ergebnissen.
Haus des Stiftens übernimmt die rechtliche und steuerliche Abwicklung, prüft Projekte auf Gemeinnützigkeit, stellt Verträge und Nachweise bereit und sorgt für Transparenz. So können Fördernde sicher sein, dass ihre Mittel korrekt eingesetzt werden.
Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen, die mehr als 10.000 € Förderung einsetzen möchten. Gemeinnützige Organisationen, Vereine, Initiativen oder öffentliche Einrichtungen, die Fördermittel beantragen.
- Fondsgründung ab ca. 10.000 € Fördersumme
- Einzelne Förderungen sind flexibel gestaltbar
- Nach oben gibt es keine feste Grenze
Gefördert werden gemeinnützige Organisationen und Projekte im In- und Ausland. Die Auswahl kann nach eigenen Schwerpunkten erfolgen.
Ein Förderfonds ist im Unterschied zu einer Stiftung oder einem Verein schnell eingerichtet, flexibel und einfacher in der Handhabung. Er hat keine eigenen Verwaltungsstrukturen und bietet Ihnen trotzdem rechtliche Sicherheit.
Beim Crowdfunding steht meist ein einzelnes Projekt mit fester Zielsumme im Vordergrund. Ein Förderfonds bündelt dagegen mehrere Projekte, ist langfristig angelegt und erlaubt strategische Mittelvergabe.
Nutzung und Projektförderung
Ja. Fonds können so aufgesetzt werden, dass mehrere Fördernde, Abteilungen oder ganze Engagement-Teams zusammenarbeiten und gemeinsam Projekte auswählen.
Ja. Mit der Funktion „Eigene Spendenaktion“ oder durch persönliche Förderempfehlungen können Engagierte selbst aktiv werden und ihr Netzwerk einbeziehen.
Ja. Fördernde können festlegen, ob Gelder als Matching-Fonds eingesetzt werden oder ob Co-Funding mit Partnern vorgesehen ist.
Die Entscheidung liegt immer bei Ihnen. Haus des Stiftens prüft lediglich die formalen und rechtlichen Kriterien (z. B. Gemeinnützigkeit)
Nein. Die Gelder können nach und nach ausgeschüttet werden.
Haus des Stiftens prüft die Situation und stimmt mit den Fördernden ab, wie Mittel ggf. umgeleitet oder zurückgeführt werden. Transparenz ist jederzeit gewährleistet.
Je nach Fondsregelung werden Mittel anteilig ausgeschüttet oder für andere Projekte eingesetzt. In jedem Fall werden Fördernde informiert und die Mittelverwendung offengelegt.
Projekte können jederzeit hinzugefügt oder entfernt werden. Spendenaktionen lassen sich flexibel starten. Auch Berichts- und Kommunikationsformate können angepasst werden.
Kosten und Transparenz
Beim Basispaket gehen 98% Ihrer Spenden in die Projektförderung. 2% erhält das Haus des Stiftens als freie Spende zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Wenn Sie Add-Ons wie den Antragsservice oder Fundraising-Tools wünschen, stimmt Haus des Stiftens mit Ihnen den Anteil der freien Spende ab. Details dazu lesen Sie auf der Seite Förderfonds.
Die Spendenbescheinigung wird automatisch erstellt und zugesandt.
Alle Transaktionen können Sie im Portal CONNECT Förderfonds jederzeit nachvollziehen. Organisationen liefern aussagekräftige Ergebnisberichte, die Sie mit Spender:innen teilen können.
Digitale Fördertools
Nein. Sie entscheiden selbst, welche Funktionen für Sie relevant sind. Manche Fördernde nutzen nur das Spendenkonto, andere kombinieren mehrere Tools, wie Spendenaktionen oder Förderempfehlungen.
Ja. Sie können Ihren Fonds rein für Spendenaktionen einsetzen, oder ihn zusätzlich für Förderempfehlungen und Projektfinanzierungen verwenden.
Ja. Über das Tool „Sicher spenden – auch international“ können Projekte im Ausland rechtssicher unterstützt werden. Haus des Stiftens übernimmt Prüfung, Nachweise und Verträge.
Damit können Sie Projekte, die in einem Fördervorschlag gebündelt sind, direkt an Ihr Netzwerk weiterempfehlen. So entsteht Peer-to-Peer-Fundraising: Ihr Umfeld kann selbst aktiv werden und Spenden sammeln.
Technik und Sicherheit
Nur einen Internetzugang und einen Browser. Die Plattform läuft webbasiert, es ist keine zusätzliche Software nötig.
- Alle Prozesse sind DSGVO-konform
- Daten werden verschlüsselt verarbeitet und gespeichert
Ja. Exportfunktionen und Schnittstellen (APIs) ermöglichen die Anbindung an Reporting- oder Buchhaltungssysteme.
Ja. Es gibt Einbettungsfunktionen und Widgets, mit denen Fonds oder Spendenaktionen direkt auf Ihrer Website angezeigt werden können.
Wirkung und Langfristigkeit
Projektberichte mit Bildern, Videos und Kennzahlen, Finanzberichte zur Mittelverwendung und Übersichten für interne/externe Kommunikation.
Ja. Über Ergebnisberichte und Monitoring-Tools lassen sich Kennzahlen erfassen, vergleichen und für CSR- oder Jahresberichte nutzen.
Ein Fonds ist langfristig angelegt, kann dauerhaft bestehen bleiben und Projekte regelmäßig fördern, so entsteht ein kontinuierlicher Engagementkreislauf.
Aktuelles
-
Thementag: „Digitale Resilienz: Wie NPOs sich gegen Cyberrisiken wappnen“Thementag: „Digitale Resilienz: Wie NPOs sich gegen Cyberrisiken wappnen“
-
Partner finden – Ausschreibungen und AnträgePartner finden – Ausschreibungen und Anträge
Tessa Vorbohle1771434000
1771434000
1771439400